📷 Immagine: Wikimedia Commons
Grentzingen
französische Gemeinde
Grentzingen liegt im Sundgau im Süden des Départements Haut-Rhin, etwa acht Kilometer südöstlich von Altkirch und 21 Kilometer südsüdwestlich von Mülhausen. Die Ill durchquert das Ortsgebiet von Südost nach Nordwest. Umgeben ist die Gemeinde von Nachbargemeinden und Communes déléguées. Das Ortsgebiet liegt im lössbedeckten Sundgauer Tertiärhügelland und wird von Sundgauschottern geprägt, die aus einer einst über den Ur-Doubs zum Mittelmeer fließenden Ur-Aare stammen. Die erste Erwähnung des Dorfes erfolgte 1243 in einer Schenkungsurkunde an das Kloster Bellelay. 1286 wurde eine Schenkung in Grenzingin an das Kloster Olsberg erwähnt. Das Dorf gehörte bis 1324 zur Grafschaft Pfirt und kam nach dem Aussterben der Pfirter an Habsburg. Im Westfälischen Frieden 1648 kam es mit dem elsässischen Besitz an die französische Krone. Im Ersten Weltkrieg blieb es in deutscher Hand, und 1944 wurde es von der französischen 1. Armee befreit. Grentzingen ist bekannt für seine gut erhaltene Fachwerkarchitektur aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Die ehemalige Pfarrkirche Saint-Martin wurde 1784 wieder aufgebaut. Auf der Hauptstraße sind Häuser mit Krüppelwalmen und Wetterdächlein zu finden. Zudem existiert eine gut erhaltene Ölmühle aus dem dritten Viertel des 19. Jahrhunderts. Die Gemeinde war im Dreißigjährigen Krieg von den Schweden heimgesucht und verlor im 17. Jahrhundert viele Einwohner.
Orari e prezzi cambiano con la stagione e per questo non compaiono in questo testo.
- Art
- Gemeinde in Frankreich, Commune deleguée
- Ort
- Oberelsass
- Seehöhe
- 334 m
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