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Palais Lerchenfeld
Palast in Deutschland
Das Palais Lerchenfeld steht in der Damenstiftstraße 8 in München-Altstadt-Lehel. Es ist ein Baudenkmal aus dem Rokoko, das um 1730 von Ignaz Anton Gunetzrhainer errichtet wurde. Das Gebäude wurde 1944 stark beschädigt, doch Teile der Fassade blieben erhalten. 1957 erwarb die Stadt München die nördlichen Gebäude und ließ sie neu errichten, um das Städtische Bestattungsamt zu beherbergen. 1974/75 wurde auch das südliche Gebäude erworben und an die Nachbarhäuser angeglichen. Das Palais Lerchenfeld ist seit 1958 Sitz der Städtischen Friedhöfe München und der Städtischen Bestattung. Die Räume dienen der Verwaltung von Bestattungen und Friedhöfen. Die Fassade wurde nach Kriegszerstörung 1957 wiederhergestellt und 2005 mit Lobenswürdigkeit beim Fassadenpreis der Landeshauptstadt München ausgezeichnet. Die barocke Fassade mit reichem Stuckdekor prägt das Erscheinungsbild des Gebäudes. Die Umgebung um das Palais Lerchenfeld umfasst die Altstadt-München mit ihren historischen Gassen und dem nahen Alten Südlichen Friedhof. Die Lage in der Damenstiftstraße ermöglicht einen Blick auf die Altstadt. Die Gebäude sind Teil der Münchner Altstadt und bilden mit anderen Palais eine städtebauliche Einheit. Die Fassade und die Räume sind ein Zeugnis der bayerischen Architekturgeschichte.
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- Art
- Stadtpalais
- Ort
- München
- Adresse
- Damenstiftstraße 8
- Erbaut
- 1726
- Baustil
- Rokoko
- Architekt
- Ignaz Anton Gunetzrhainer
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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