Auferstehungskirche

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Auferstehungskirche

Kirchengebäude in Essen

Die Auferstehungskirche in Essen steht im Stadtteil Südostviertel und ist ein evangelisches Kirchengebäude aus dem Jahr 1930. Sie gehört zur Gemeinde Altstadt im Kirchenkreis Essen. Die Rundkirche gilt als Leitbau des modernen Kirchbaus in Europa und wurde von Otto Bartning entworfen. Der Bau begann 1929 und wurde während der Weltwirtschaftskrise abgeschlossen. Die Einweihung fand am 22. Juni 1930 statt. Die Kosten lagen bei 396.000 Reichsmark. Die Kirche hat einen kreisförmigen Grundriss mit einem Durchmesser von etwa 30 Metern. Sie bietet im Innern etwa 800 Sitzplätze und kann bei besonderen Anlässen bis zu 1200 Plätze beherbergen. Die Innenausstattung besteht aus dunkelgrauem Putz, Säulen und Emporenbrüstungen in Hellgrau-Beige. Die Glasmalerei wurde nach Kriegszerstörungen im Jahr 2007 rekonstruiert. Die Orgel stammt aus dem Jahr 1987 und die vier Glocken wurden 1929 gegossen. Im Inneren der Kirche dominiert der dunkelgraue Putz, während die Säulen und Emporenbrüstungen sowie der Bereich um Kanzel und Altar in Hellgrau-Beige hervorstehen. Die farbigen Fensterbänder sind Teil der Wand und schaffen einen ruhigen Rahmen. Die Kirche hat eine runde Form, die den Gemeinschaftsgedanken im Abendmahl unterstreicht. Die Skulptur vor dem Gemeindezentrum ist eine Edelstahlplastik von Friedrich Gräsel, die sich in Form und Bewegung der Kirche ähnelt. Die Kirche ist ein zentraler Ort für Gottesdienste, Chorarbeit und kulturelle Veranstaltungen.

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Art
Kirchengebäude
Ort
Stadtbezirk I (Essen)
Erbaut
1930
Architekt
Otto Bartning
Denkmalstatus
Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen

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