📷 Immagine: Wikimedia Commons
Marthahöhle
Gipshöhle im Naturschutzgebiet Gipskarstlandschaft Hainholz in Niedersachsen
Die Marthahöhle ist eine Gipshöhle im Naturschutzgebiet Gipskarstlandschaft Hainholz bei Düna. Sie liegt im Südharz, am Nordwestabbruch des Bollerkopfs in einer bewaldeten, intensiv verkarsteten Landschaft. Die Höhle gehört zu den größeren Höhlen des Hainholzes und ist Teil einer Region mit typischen Karstformen wie Erdfälle und Dolinen. Ein weiterer bedeutender Höhlenort in der Gegend ist die Jettenhöhle. Die Marthahöhle wurde 1924 von Friedrich Stolberg entdeckt und 1934 intensiver erforscht. Sie war bereits den Bauern der Region bekannt, weshalb Stolberg sie nach seiner früheren Freundin Marthahöhle benannte. Die Höhle ist nicht besichtigt werden können, da sie in den hinteren Teilen tief überflutet ist und nur selten zugänglich ist. Die Räume mit Seen wie die Nordsee und die Südsee wurden erst 1972 bei Tauchgängen entdeckt. Die Höhle hat einen großen Eingang hinter dem Torwächter, einem Felsenturm, und führt zu einem Höhlensee, der mit dem Erdfallsee verbunden ist. Innerhalb der Höhle gibt es verschiedene Räume wie die Wintereishalle, den Flachen Saal und die Düstere Halle. Der hintere Bereich ist mit einem Gitter abgesperrt, um Sedimentstrukturen zu schützen. Die Höhle ist nur in Jahren zugänglich, in denen sie entleert ist, und wird in der Regel alle 10 Jahre erreicht.
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- Art
- Höhle
- Ort
- Niedersachsen
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- Jettenhöhle627 m
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