📷 Immagine: Wikimedia Commons
Dialysemuseum Fürth
Museum in Deutschland
Das KfH-Dialysemuseum Fürth ist ein Museum zur Geschichte der Blutreinigung und Dialyse, das im Jakob-Henle-Haus in Fürth untergebracht ist. Es liegt nahe dem Klinikum Fürth, das als Dialysezentrum des Kuratoriums für Dialyse und Nierentransplantation (KfH) fungiert. Die Ausstellung dokumentiert die Entwicklung der Dialyse von der Antike bis heute. Das Museum wurde 1990 von Heidemarie Alexander, der damaligen leitenden Schwester des Fürther KfH-Dialysezentrums, gegründet und mit Unterstützung von Ärzten und Pflegekräften ausgebaut. Es zeigt eine Vielzahl von historischen Geräten, darunter die erste künstliche Niere aus dem Jahr 1913, die von Georg Haas 1924 erstmals bei einem Menschen eingesetzt wurde, sowie die rotierende Trommelniere von Willem Kolff aus dem Jahr 1945. Die Ausstellung umfasst Räume mit Originalgeräten und Nachbildungen, darunter die Beck’sche Blutmühle, die Moeller-Niere aus dem Jahr 1955 und die Travenol Tank-Niere aus dem Jahr 1960. Zudem werden Dialysekatheter, Shunts und weitere Geräte sowie die Entwicklung der Dialyse in der ehemaligen DDR dargestellt. Die Räume bieten Ausblicke auf die technische Evolution der Dialyse und die medizinische Geschichte.
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- Fürth
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