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Zeche Nordstern
Steinkohlebergwerk
Die Zeche Nordstern ist ein ehemaliges Steinkohlenbergwerk in Gelsenkirchen-Horst. Sie entstand 1855 durch die Konsolidierung mehrerer Grubenfelder und wurde 1866 unter dem Namen Nordstern neu gegründet. Die Schachtanlage wurde durch umfangreiche Aufschüttungen und Standfestbauweise geschützt, was die wirtschaftliche Entwicklung der Zeche förderte. 1873 wurde die AG Steinkohlenbergwerk Nordstern gegründet, und 1890 begann die Förderung mit bis zu 850.000 Tonnen Kohle pro Jahr. Die Zeche war bis 1945 aktiv, wobei sie im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt wurde. Nach Kriegsende wurde die Förderung wieder aufgenommen, und 1956 wurde die Anlage als Zentralförderanlage konzipiert. 1980 wurde die Zeche stillgelegt, doch die Schachtanlage 1/2 blieb weitgehend erhalten. 1993 wurden die Schächte abgeworfen, während der Nordsternpark und der Turm von Schacht II erhalten blieben. 2010 wurde der Turm um vier gläserne Etagen erweitert und mit einer Statue bekrönt. Im Nordsternpark und am Turm von Schacht II können Besucher das historische Erbe der Zeche erkunden. Die Anlage ist Teil der Route der Industriekultur und beherbergt heute ein Wohnungsunternehmen sowie ein Videokunstzentrum. Der Turm bietet eine Besucherterrasse mit Panoramablick und ist ein Wahrzeichen der Region. Die Schachtanlage 1/2 bleibt ein bedeutendes Zeugnis der industriellen Geschichte Gelsenkirchens.
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- Art
- Bergwerk
- Ort
- Gelsenkirchen
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Nordrhein-Westfalen
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