📷 Immagine: Wikimedia Commons
Schutzbauten Welschdörfli
Museum in der Schweiz
Die Schutzbauten Welschdörfli sind ein architektonisches Werk aus dem Jahr 1986 von Peter Zumthor und liegen im Seilerbahnweg von Chur. Sie umschlingen die römische Siedlung Curia Raetorum, die im 1. Jahrhundert n. Chr. entstand. Unter der Siedlung befinden sich noch ältere Schichten aus der Jungsteinzeit. Die Bauten schützen die archäologischen Funde und ermöglichen deren Besichtigung. Die Schutzbauten wurden 1987 mit der Auszeichnung für gute Bauten Graubünden gewürdigt. Sie bestehen aus einer asymmetrischen Holzkonstruktion mit offenen Wänden, die die unregelmäßigen Grundrisse der Siedlung wiedergeben. Die drei Hallen sind durch eine Passarelle verbunden und werden durch schwaches Tageslicht beleuchtet. Die römischen Wandmalereien und Funde aus verschiedenen Epochen sind im Inneren der Bauten ausgestellt. Die Schutzbauten Welschdörfli sind Teil der Liste der Kulturgüter von nationaler Bedeutung im Kanton Graubünden. Sie dienen der Erhaltung und Präsentation der archäologischen Funde der römischen Siedlung Curia Raetorum sowie der jungsteinzeitlichen Schichten. Die Besucher können die Bauten und die darin aufbewahrten Funde erkunden.
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- Art
- Museum
- Ort
- Chur
- Denkmalstatus
- Schweizer Kulturgut der Klasse A von nationaler Bedeutung
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