abbaye de Foucarmont
Kloster in Frankreich
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Das Kloster Foucarmont war eine ehemalige Zisterzienserabtei in Frankreich, die im 12. Jahrhundert gegründet wurde. Es lag in der Gemeinde Foucarmont im Département Seine-Maritime, Region Normandie, etwa 18 Kilometer nordöstlich von Neufchâtel im Tal der Yères. Die Abtei war Teil der Kongregation von Savigny und später dem Zisterzienserorden unterstellt. Sie diente den Grafen von Eu als Begräbnisstätte und besaß eine Fliesenproduktion sowie eine Töpferei. Das Kloster war bis zur französischen Revolution im 18. Jahrhundert aktiv, wurde aber 1791 aufgehoben und abgebrochen. Das Material wurde für den Bau des Château des Hirondelles genutzt. Erhaltene Bauten umfassen Teile der Umfassungsmauer aus dem Jahr 1698, eine Grangie aus dem 16. Jahrhundert und ein wappengeschmücktes Portal aus dem 18. Jahrhundert. Die Pfarrkirche von Foucarmont besitzt Ausstattungsstücke aus der Abteikirche, und eine illuminierte Bibel aus dem 13. Jahrhundert ist im Museum von Neufchâteau ausgestellt. Die Abtei war von bedeutenden Äbten wie Jean Pelletier († 1645) und Julien Paris († 1672) geleitet. Sie war auch Ausgangspunkt für die Gründung des Klosters Lieudieu im Jahr 1191. Die Abtei war Teil der Filiation der Primarabtei Clairvaux und war im 12. Jahrhundert ein Zentrum kultureller und religiöser Aktivitäten. Der Chanson de Ciperis de Vignevaux entstand im Kloster, was auf eine literarische Bedeutung hinweist.
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- Art
- Abtei
- Ort
- Foucarmont
- Erbaut
- 1147
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