Kloster Gnadenberg

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OberpfalzBezirk Oberpfalz

Kloster Gnadenberg

Ehemaliges Kloster im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz in Bayern

Das Kloster Gnadenberg war ein Birgittenkloster im Ortsteil Berg der Gemeinde Berg bei Neumarkt in der Oberpfalz. Es lag auf 421 m ü. NHN, halbway über dem Schwarzachtal, südlich der Staatsstraße St 2240. Das Kloster wurde 1422 von Pfalzgraf Johann I. von Neumarkt und seiner Gattin Katharina gegründet und war das erste Birgittenkloster in Süddeutschland. Die Weihe der Notkirche erfolgte 1438, und die Klosterkirche wurde 1451 konsekriert. Das Kloster war bis ins 16. Jahrhundert ein bedeutendes Zentrum des Birgittenordens. Unter der Äbtissin Barbara Fürer erlebte es eine zweite Blütezeit. Die Klosterkirche war gotisch geplant und besaß drei gleich große Schiffteile sowie einen Altarchor mit 13 Altären. Die Kirche wurde von Baumeistern aus Nürnberg errichtet, darunter Meister Jakob Grimm und Albrecht Dürer, der ein Gutachten für den Dachstuhl erstellte. Die Kirche hatte keinen Turm, sondern einen Dachreiter. Heute ist die ehemalige Klosterkirche als Ruine erhalten. Die Außenmauern aus hellbraunem Sandstein und die großflächigen Fensteröffnungen zeigen die Monumentalität der Anlage. Die Kirchenruine ist nur teilweise zugänglich, da sie über einen Privatgarten verfügt. Die Umfassungsmauern der gesamten Klosteranlage sind teilweise noch vorhanden. Der Brüdertrakt im Südosten und der Schwesterntrakt im Nordwesten sind nur noch als Reste erhalten. Das Klostertor wurde 2023 zerstört und bis 2025 wieder aufgebaut.

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Art
Kloster, Archäologische Stätte
Ort
Berg bei Neumarkt in der Oberpfalz
Adresse
In Gnadenberg
Erbaut
1422
Denkmalstatus
Baudenkmal in Bayern

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