📷 Immagine: Wikimedia Commons
Schloss Plauen
Schlossruine im Vogtland
Schloss Plauen steht im Plauener Stadtteil Schlossberg und war ursprünglich eine Höhenburg der Vögte von Plauen. Die Anlage entstand ab 1250 und diente als Amtssitz. Sie brannte 1548 aus und wurde 1670 als Nebenresidenz von Sachsen-Zeitz wieder aufgebaut. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Anlage stark zerstört, wobei nur die beiden Türme und Teile der Mauern erhalten blieben. Die Anlage war bis 2007 als Gefängnis genutzt und wurde 2013 abgebrochen. Seit 2014 wird das Gelände saniert, und es sollen neue Gebäude für die Staatliche Studienakademie Plauen entstehen. Die archäologische Ausgrabung hat die ursprüngliche Form der Burg ermittelt, darunter einen dreieckigen Grundriss mit Nordturm, Roter Turm und Weißen Turm, sowie Kellerräume und einen tiefen Brunnen. Im Schlossgelände sind Ruinen der mittelalterlichen Bauten erhalten, darunter ein Querhaus mit südlicher Fassade und ein Westflügel. Die Ausgrabungen zeigten, dass die Anlage bis ins 17. Jahrhundert genutzt wurde. Die Ruinen sind Teil des Schlossbergs und bieten Ausblicke auf die Stadt und die Weiße Elster.
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- Art
- Burg, Ruine
- Ort
- Plauen
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Sachsen
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