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Saint-Martin-du-Chêne, Burgruine und abgegangene mittelalterliche Stadt
Archäologische Stätte in Molondin im Kanton Waadt, Schweiz
Die Burgruine Saint-Martin-du-Chêne liegt in der Gemeinde Molondin im Kanton Waadt, Schweiz. Sie ist heute als Tour Saint-Martin bekannt und umfasst die Reste eines mittelalterlichen Schlosses. Die Anlage entstand vermutlich im 12. Jahrhundert und erreichte ihren Höhepunkt im 13. Jahrhundert. Die Burg und der befestigte Ort blühten bis 1550, als der Ort verlassen wurde. Die Ruine ist besonders wegen ihrer 17 Meter hohen Turmruine interessant, die 1961 restauriert wurde. Die Turmruine besteht aus Kalksteinen in der unteren Hälfte und Tuffsteinen in der oberen, um das Gewicht zu reduzieren. Die ursprüngliche Eingangstür befand sich auf der Ostseite, und die noch sichtbaren Löcher zeigen, dass eine Holzgalerie existierte. Der Turm war mit Zinnen ausgestattet und könnte bei Bedarf mit Schießscharten versehen werden. Die umliegende Landschaft um die Ruine ist flach und liegt in der Region des Vaud. Der ehemalige Ort erstreckte sich über eine weite Fläche, die heute leer ist. Die ehemalige Kapelle blieb bis 1667 in Nutzung, bevor sie durch die Kirche von Chêne-Pâquier ersetzt wurde. Die Ruinen sind als nationales kulturelles Erbe der Schweiz anerkannt.
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- Art
- Turm, Archäologische Stätte
- Ort
- Molondin
- Adresse
- Le Pâquier
- Denkmalstatus
- Schweizer Kulturgut der Klasse A von nationaler Bedeutung
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