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Dominikanerkloster (Weiße Gasse)

ehemaliges Kloster der Dominikaner in der Altstadt von Koblenz

Das Dominikanerkloster Koblenz stand in der Altstadt der Stadt an der Weißer Gasse. Es wurde im 13. Jahrhundert gegründet und war Teil der Provinz Teutonia. Die Klosterkirche war eine der frühesten gotischen Bauten am Mittelrhein und wurde 1260 fertiggestellt. Sie wurde mehrfach erweitert und bis 1489 ausgebaut. Die Kirche war bis zur Zerstörung 1944 ein bedeutendes religiöses Zentrum. Das Kloster war bis 1802 ein religiöses Zentrum, wurde dann säkularisiert und als Militärlazarett genutzt. Die Klosteranlage wurde 1944 durch einen Luftangriff zerstört. Nur das Rokokoportal aus dem Jahr 1754 blieb erhalten. Es wurde 1967 nachgebildet und 1983 restauriert. Die Ruinen wurden nach dem Krieg abgerissen, und der Chor der Kirche wurde bis auf einen Mauerrest abgebrochen. Das Rokokoportal steht heute in der Weißer Gasse und ist ein geschütztes Kulturdenkmal. Es ist Teil des UNESCO-Welterbes Oberes Mittelrheintal. Das Portal ist in Rokoko-Form mit Figuren der heiligen Dominikus, Thomas von Aquin und Maria Viktoria gestaltet. Die Figuren wurden im Zweiten Weltkrieg zerstört, wurden aber nachgebildet. Die Anlage ist ein Zeugnis der Geschichte der Weißer Gasse und der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg.

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Art
Kloster, religiöse Gemeinschaft, zerstörtes Gebäude oder Bauwerk
Ort
Koblenz
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Rheinland-Pfalz

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