Opatovický klášter

📷 Immagine: Wikimedia Commons

MonasteriPardubický kraj

Opatovický klášter

archäologische Stätte in Tschechien

Das Kloster Opatovice war eine Benediktinerabtei in Ostböhmen, heute im Nordosten der Gemeinde Opatovice nad Labem. Es wurde 1073 gegründet und mit Mönchen aus dem Stift Břevnov besiedelt. Die Dotation umfasste zu Beginn die Ortschaften Opatovice, Osice, Vysoká und Přelouč. Später kamen weitere Gebiete hinzu, darunter Stolany und Lohenice. Das Kloster spielte eine Rolle bei der Gründung weiterer Benediktinerstätten wie Grüssau und Heinrichsau. Das Kloster war bis 1421 ein bedeutender religiöser und kultureller Zentrum. Abt Jan Neplach, ein engwerter Berater des Kaisers Karl IV., sorgte für die Erneuerung der Privilegien. Die Propstei in Neumarkt in Schlesien wurde nach der Zerstörung durch die Hussiten 1421 von den Opatowitzern gegründet. Die Mönche flohen hierher und blieben bis 1535, als die Propsteien eingezogen wurden. Das Mutterkloster wurde nach den Zerstörungen nie wieder aufgebaut. Vor Ort erhielten Besucher Einblick in die Geschichte des Klosters durch die erhaltenen Gebäude und Dokumente. Die Umgebung umfasst die Ortschaften Opatovice nad Labem, Přelouč und die Region um den Elt. Die Propstei in Neumarkt in Schlesien war ein weiterer wichtiger Ort, an dem die Opatowitzer Mönche lebten. Die historischen Ereignisse und die Rolle des Klosters in der Kolonisierung der Gegend sind Teil der lokalen Kultur.

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Art
Archäologische Stätte, religiöse Gemeinschaft, Kloster
Erbaut
1073
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Tschechien

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