📷 Immagine: Wikimedia Commons
rotunda ve Vídeňské ulici
archäologische Stätte in Tschechien
Die Rotunda in Brno-Štýřicích war eine vergessene, nicht christlich geprägte Anlage, die im 11. Jahrhundert entstand und vermutlich im späten 12. Jahrhundert verfiel. Sie lag südwestlich des späteren Leopoldkirchens in der Vídeňské ulice, am rechten Ufer der Svratka, auf dem südlichen Vorwerk des frühmittelalterlichen brünner Burgs. Die Anlage wurde 2012–2013 während der Bauvorbereitungen entdeckt und als immaterielle kulturelle Denkmal der Republik Tschechiens geschützt. Die Rotunda hatte einen Durchmesser von 6 Metern und ein Fundament aus Stein von etwa 0,9 Metern Dicke. Sie war auf einem älteren kulturellen Schichten und archäologischen Funden aus der Steinzeit errichtet. Daneben gab es ein umfangreiches Skelettgräberfeld aus dem 11. und 12. Jahrhundert sowie ein Siedlungsgebiet mit Produktionsstätten, Ofen und Lagergruben. Die verbliebenen Fundamente der Rotunda sind unter der Glasfläche der Weinfassung in dem Wohnhaus Vídeňská 1018/18–18a sichtbar. Die Anlage ist Teil eines größeren archäologischen Fundkomplexes, der bis in die Steinzeit zurückreicht. Die Ausgrabungen zeigten eine komplexe Nutzung der Fläche mit religiösen und häuslichen Funktionen.
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- Art
- Kirchengebäude, Archäologische Stätte, Rotunde, ehemalige Kirche
- Erbaut
- 1100
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Tschechien
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