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Stephansposching
Gemeinde im Landkreis Deggendorf, Bayern, Deutschland
Stephansposching liegt südlich der Donau im Gäuboden und ist die westlichste Gemeinde des Landkreises Deggendorf. Der Ort befindet sich direkt gegenüber Mariaposching am Donauufer. Die Gemeinde gliedert sich in 20 Gemeindeteile, die unterschiedliche Siedlungstypen repräsentieren. Die Lage im Gäuboden und die Nähe zur Donau prägen das Bild der Gemeinde. Die älteste bekannte Siedlung in Stephansposching datiert aus der zweiten Hälfte des 6. Jahrtausends vor Christus und gehört zur Linienbandkeramikkultur. Der Name des Ortes stammt aus der Bajuwarenzeit. 790 wird Pasuhhinga im Breviarium Urolfi genannt, möglicherweise aber Mariaposching gemeint. Der Name Stephansposching entstand, als der Ort in den Besitz des Domstifts Passau kam. Im 12. Jahrhundert war der Ort in den Händen der Grafen von Bogen, später von den Herren von Degenberg und schließlich bayerischen Herzögen. Stephansposching ist bekannt für die Pfarrkirche, die zur Pfarrei Stephansposching-Michaelsbuch gehört, sowie für die Donaufähre Mariaposching–Stephansposching, die bis 2016 in Betrieb war. Archäologisch bedeutsam sind die Gräber- und Skelett-Funde aus der Jungsteinzeit sowie die Kreisgrabenanlage in Uttenhofen. Die Gemeinde ist auch durch den Radwanderweg Via Danubia und den Flugplatz Deggendorf am östlichen Rand geprägt.
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- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Deggendorf
- Seehöhe
- 326 m
Nelle vicinanze
- Mariaposching1.9 km
- Bodendenkmal in Mariaposching, #D-2-7142-01802.9 km
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