Oberhessisches Weihnachtskrippen-Museum
Museum in Deutschland
Das Oberhessische Weihnachtskrippen-Museum befand sich in Ulfa, einem Stadtteil von Nidda in Hessen. Es war ein privates Museum, das bis zu 300 Weihnachtskrippen aus verschiedenen Kontinenten und Epochen ausstellte. Die Sammlung entstand 1980 von Erica Kernstock und wurde 2004 erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Das Museum war bekannt für seine umfangreiche Ausstellung von etwa 150 Krippen, die in 35 Metern langen Vitrinen präsentiert wurden. Die Sammlung umfasste traditionelle Krippen aus Europa sowie aus ostafrikanischen und südamerikanischen Regionen. Besonders auffällig waren Krippen aus verschiedenen Materialien wie Papier, Bananenblättern, Brillengestellen oder Kirschkernen. Die Ausstellung bot ein breites Spektrum kultureller Darstellungen der biblischen Weihnachtsgeschichte. Die Krippen stammten aus verschiedenen Epochen, von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis ins 21. Jahrhundert. Zu den seltenen Stücken zählten eine Trebitscher Krippe von 1880, eine Flachpapierkrippe aus Třebíč mit 100 handgemalten Figuren sowie eine Jerusalem-Krippe, die auf einem Entwurf aus dem 17. Jahrhundert basierte. Die Ausstellung war in der Vorweihnachtszeit geöffnet und bot Führungen durch die Ausstellungsleiterin an. Jedes Jahr gab es einen anderen Themenschwerpunkt.
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- Art
- Museum
- Ort
- Nidda
- Erbaut
- 2004
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