Nordfrankreich

Chemin de fer de la Baie de Somme

Der Chemin de fer de la Baie de Somme ist eine Museumsbahn im Département Somme, deren Netz die Orte rund um die Sommebucht verbindet. Es ist 27 Kilometer lang und überwiegend in Meterspur ausgeführt; bedient werden Le Crotoy, Noyelles-sur-Mer, Saint-Valery-sur-Somme und Cayeux-sur-Mer sowie Zwischenhalte wie Lanchères-Pendé, Morlay und Favières. Eröffnet wurde die Strecke 1887 – am 1. Juli der Abschnitt Noyelles–Le Crotoy, am 6. September der nach Cayeux. Ende 1969 endete der reguläre Verkehr. Am 13. März 1970 gründete sich ein Verein zum Erhalt der Bahn, der am 4. Juli 1971 den Museumsbetrieb aufnahm. Gefahren wird mit historischen Dampflokomotiven, darunter eine Corpet-Louvet von 1906, eine Pinguely und eine Buffaud-Robatel, dazu kommen Triebwagen und Wagen aus verschiedenen Epochen. Die Fahrt führt dicht am Ufer der Baie de Somme entlang, einem weiten Wattgebiet mit Salzwiesen, Prielen und Kanälen, in dem Seehunde leben und im Herbst große Zugvogelschwärme rasten. Betrieben wird die Bahn von Februar bis Dezember, mit dichtem Fahrplan zwischen April und Oktober. Die Besucherzahlen stiegen von rund 20.000 Mitte der 1990er-Jahre auf über 200.000. In Noyelles-sur-Mer besteht Anschluss an die reguläre Bahnstrecke, sodass sich einzelne Abschnitte auch ohne Auto erreichen lassen.

Orari e prezzi cambiano con la stagione e per questo non compaiono in questo testo.

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