Benediktinerkloster Homburg bei Langensalza
ehemaliges Kloster in Deutschland
Das Benediktinerkloster Homburg stand an der Unstrut, etwa ein Kilometer südlich von Thamsbrück, einem Ortsteil von Bad Langensalza. Es lag auf dem südlichen Hochufer der Unstrutaue und war im 11. Jahrhundert ein bedeutendes religiöses Zentrum. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes datiert auf das Jahr 1065, wobei die Zuordnung zu Homburg umstritten ist. Das Kloster wurde 1136 von Kaiser Lothar III. in ein Mönchskloster umgewandelt und unter den Schutz von Papst Honorius gestellt. Die Schlacht bei Homburg 1075 war ein entscheidender Sieg Heinrichs IV. über aufständische Sächsen. Das Kloster war zudem Ausgangspunkt einer Fürstenversammlung 1073 und besaß ab 1196 die Kirche St. Stephan in Salza. Es blieb bis 1541 bestehen, bis es im Zuge der Reformation aufgelöst wurde. Heute sind keine Überreste mehr vorhanden. Das Kloster war ein Zentrum der Benediktinerordnung und hatte Verbindungen zur Erzdiözese Mainz. Es war Teil der regionalen Herrschaftsstruktur und hatte eine wichtige Rolle im kirchlichen und politischen Leben der Region. Die Umgebung umfasst die Unstrut sowie die Orte Thamsbrück und Bad Langensalza.
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- Art
- Kloster, Siedlung, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Bad Langensalza
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