Großaitingen

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SchwabenBezirk Schwaben

Großaitingen

Gemeinde in Deutschland

Großaitingen liegt im schwäbischen Landkreis Augsburg, etwa 15 Kilometer südwestlich der Stadt. Die Gemeinde ist an der Singold und der Wertach gelegen, am westlichen Rand der Lech-Wertach-Ebene. Sie grenzt im Westen an Reinhartshofen und im Osten an Kleinaitingen. Etwa fünf Kilometer südlich befindet sich Schwabmünchen, nördlich Bobingen. Zwischen Bobingen und Großaitingen liegt Wehringen. Die Gemeinde umfasst vier Teile, darunter die Gnadentalsiedlung, die 1948 von Heimatvertriebenen aus Siebenbürgen gegründet wurde. Großaitingen wurde erstmals 972/973 in einer Lebensbeschreibung des Fürstbischofs Ulrich von Augsburg erwähnt. Das Gebiet gehörte zum bedeutendsten Besitz des Domkapitels Augsburg. 1803 kam der Ort zu Bayern durch die Säkularisation. 1978 wurde Großaitingen durch die Eingemeindung von Reinhartshofen erweitert. Die Gemeinde ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Großaitingen und hat seit 2026 Klemens Hutter als Bürgermeister. Großaitingen besitzt mehrere Kirchen und Kapellen, darunter die katholische St. Nikolaus-Kirche und die evangelische Dietrich-Bonhoeffer-Kirche. Zudem gibt es die Sebastianskapelle, die Leonhardskapelle, die Ottilienkapelle, die Schächerkapelle und die Christophoruskapelle. Auf dem Gemeindegebiet befindet sich ein Ölfeld, das seit 1979 betrieben wird. Im Gewerbegebiet an der Bahnstrecke Augsburg–Buchloe sind Erdgas-Abfackelung und Ölversand betrieben. Bekannte Persönlichkeiten aus der Gemeinde sind Komponisten, Gutsbesitzer und Domkapitular.

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Art
Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Landkreis Augsburg
Seehöhe
539 m
Fonti:Großaitingen (CC0-1.0)

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