Burg Kessenich

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Burg Kessenich

Burg in Nordrhein-Westfalen, Deutschland

Die Burg Kessenich steht am nördlichen Rand des Stadtviertels Kessenich in Euskirchen, der Kreisstadt im nördlichen Teil der Eifel. Sie liegt in unmittelbarer Nähe zur Erft und ist eine zweiteilige Wasserburg. Die Burg wurde erstmals 1339 urkundlich erwähnt, als Otto von Kessenich sie dem Markgrafen zu Jülich zu Lehen übertrug. Im Jahr 1363 verkaufte ihr Erbe Ludwig von Kessenich den Besitz an Reinhart von Binsfeld, der die Burg 1514 wieder uneingeschränkt nutzen konnte. Die Burg wurde im 16. Jahrhundert durch Heinrich von Binsfeld zu Stamge umgebaut, der auch Amtmann in Blankenberg war. Seine Tochter Elisabeth heiratete 1586 Johann Richard Waldbott von Bassenheim, und die Familie erhielt die Burg sowie den elterlichen Besitz in Kessenich und Merzenich als Erbe. Im 17. Jahrhundert wurde die Burg erneut umgebaut, veranlasst von Heinrich Waldbott von Bassenheim, der auch Amtmann von Nideggen und Jülich war. Seit 1884 besitzt die Burg die Familie Arnold, deren Nachkommen sie bis heute verwalten. Die Burg Kessenich ist ein ehemaliges Residenzgebäude mit historischen Räumen und einem umliegenden Landschaftsbild, das von der Erft und der Eifel geprägt ist. Die Umgebung umfasst das Stadtviertel Kessenich sowie die Nachbargemeinden. Die Burg ist Teil der ehemaligen Territorien der Jülicher und hat eine lange Geschichte des Besitzwechsels und Umbaus. Die Architektur spiegelt verschiedene Bauphasen wider, die bis ins 18. Jahrhundert reichen.

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Art
Burg
Ort
Euskirchen
Denkmalstatus
Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen

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