Geist–Gáspár-kastély
Der Geist–Gáspár-kastély steht in Orosháza und wurde im Stil der Eklektik und Empire, mit neugotischen Einflüssen, im Zeitraum 1894–1895 erbaut. Er gehört zur Familie Geist und wurde vermutlich von Ybl Miklós entworfen. Die Familie besaß das Grundstück bereits seit 1871, und IV. Geist Gáspár baute den Jagdschloss. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Schloss bis 1946 als Schule genutzt, danach leer gelassen, bis Karl-Heinz Reckmann es 1990 erwarb. Der Kastély ist ein einstöckiges, komplexes Gebäude mit einem vierseitigen, emporierten Turm in der Mitte des Fassadens. Im Erdgeschoss befindet sich ein Bogen für Kutschen, und auf dem ersten Stock sind sechs schmale Fenster. Die Westseite verfügt über eine Erweiterung, und darunter liegt eine kuppelartige Kellerei. Auf der Fassade sind etwa 150 Jagdszenen in Sgraffito dargestellt. Im Norden des Schlosses steht eine eigene Kapelle, die 1939 eingeweiht wurde. Sie ist 3,5×7 Meter groß und hat eine kleine, kreisförmige Tür. Auf beiden Seiten gibt es Terrassen, und nördlich davon steht ein Glockenturm. Die Kapelle ist leer und hat keine Ausstattung. Das Schloss wird derzeit nicht genutzt und wartet auf eine Restaurierung.
Orari e prezzi cambiano con la stagione e per questo non compaiono in questo testo.
- Art
- Schloss
- Ort
- Orosháza
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