📷 Immagine: Wikimedia Commons
Kloster Brenkhausen
ehemaliges Zisterzienserinnenkloster, heute Koptisch-Orthodoxes Kloster
Das Kloster Brenkhausen liegt in Höxter im nordrhein-westfälischen Raum und war ursprünglich ein Zisterzienserinnenkloster. Es wurde um 1245 gegründet und bis 1320 gebaut. Im 18. Jahrhundert wurde es säkularisiert und später von der Koptisch-Orthodoxen Kirche erworben. Heute dient es als Männerkloster und Sitz des Generalbischofs der Koptisch-Orthodoxen Kirche in Deutschland, Bischof Anba Damian. Das Kloster ist für seine barocke Ausstattung und die Sanierungsarbeiten bekannt, die ab 1993 durch Freiwillige und spezielle Bauordensgruppen unterstützt wurden. Die Sanierung umfasste den Süd- und Westflügel ab 1993 sowie den Nordflügel ab 2007. Die ehemalige Klosterkirche ist heute eine Pfarrkirche der Gemeinde St. Johannes Baptist, während der Barockteil des Konventsgebäudes dem koptischen Kloster gehört und als Bibelmuseum und Kirchenmodellausstellung genutzt wird. Die ehemalige Klosterkirche ist eine dreischiffige Pfeilerbasilika mit barocker Hochaltar-Ausstattung. Sie trägt das Corveyer Wappen und das Jahr 1696. Der barocke Flügel wird von der katholischen Pfarrgemeinde als Pfarrheim genutzt. Das koptische Kloster besitzt die Patronate der Heiligen Jungfrau Maria und St. Mauritius. Vor der Gründung des Klosters existierte bereits die Siedlung Brenkhausen.
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- Art
- Kloster
- Ort
- Höxter
- Erbaut
- 1245
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
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