Zamek w Gnieźnie

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Várak

Zamek w Gnieźnie

Der arcybiskupliche Schlossberg in Gniezno wurde um 1518 errichtet und lag am Jelonek-See, nahe dem heutigen Kreuzungspunkt der Jeziornej und Łaskiego Straße. Der Bau begann auf dem Gelände eines früheren Verteidigungsringes aus dem 10. Jahrhundert. Der Architekt Jan Wysocki erhielt dafür die Gemeinde Sławno, doch die Arbeiten wurden nach dem Tod des Primas Jana Łaskiego abgebrochen. Nur Fundamente und ein Wohnhaus wurden fertiggestellt. Das Schloss wurde 1617 durch einen Brand zerstört, und nach der Wiederherstellung wurde es von damaligen Beobachtern beschrieben. Es war ein quadratisches Gebäude mit einem Hof und einer achteckigen Türme in der nordöstlichen Ecke. In den folgenden Jahrhunderten wurde es mehrfach zerstört, und schließlich wurde es im 19. Jahrhundert abgerissen. Heute sind nur die Fundamente der Türme im Keller des Kathedralenprobosts am Łaskiego-Platz erhalten. Im Bereich des ehemaligen Schlosses wurden in den 1930er und 1990er Jahren archäologische Ausgrabungen durchgeführt. Dabei wurden die Reste der achteckigen Türme entdeckt, die im 16. Jahrhundert Teil des Schlosses waren. Die Ausgrabungen zeigten, dass das Schloss ein Teil der mittelalterlichen Residenz der Bischöfe war, die vorher in Holzhäusern lebten. Die Reste des Schlosses sind heute Teil der archäologischen Forschung in Gniezno.

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Art
Burg, zerstörtes Gebäude oder Bauwerk
Ort
Gniezno
Erbaut
1518

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