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Boršegrýn
Burg in Tschechien
Burg Boršengrýn, auch Borschengrün genannt, war eine mittelalterliche Burg in Westböhmen, etwa fünf Kilometer nordwestlich von Lázně Kynžvart. Sie lag in der Nähe der Dörfer Úbočí und Salajna und wurde 1374 von Boresch V. von Riesenburg erbaut. Die Burg entstand nach der Zerstörung der Burg Kynžvart 1347, wodurch Boršengrýn in die Herrschaft des Bauherren fiel. Die Errichtung wurde durch Kaiser Karl IV. genehmigt, der selbst Berater von Boresch war. Die Burg wurde 1380 fertiggestellt, blieb aber im Wettbewerb um die Herrschaftsstellung gegen Kynžvart hinterher. 1391/92 wurde sie an Siegmund Hüler verkauft und später an die Vögte von Plauen vergeben. 1452 zerstörte eine Fehde zwischen den Vögten und der Stadt Eger die Burg, die danach nicht mehr restauriert wurde. Sie war Teil einer Anlage mit zwei Bereichen, getrennt durch einen Graben, wobei der Kernbereich nördlich lag und ein Wohnturm sowie Gesindehäuser umgab. Heute sind nur noch Spuren von Gräben zu erkennen. Die Burg war ein Zentrum der Herrschaft, das jedoch nie die führende Position gegenüber Kynžvart erlangte. Die Anlage war Teil eines komplexen Landbesitzes, der durch mehrere Verkäufe und Tauschhandlungen verändert wurde. Die Umgebung umfasste die Dörfer Úbočí und Salajna sowie die Stadt Eger, mit denen politische und wirtschaftliche Beziehungen bestanden.
A nyitvatartás és a belépődíj szezononként változik, ezért nem szerepel ebben a szövegben.
- Art
- Burg
- Ort
- Úbočí
- Erbaut
- 1400
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Tschechien
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