Berg Sion/Uetliburg

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KolostorokKanton St. GallenBezirk Kanton St. Gallen

Berg Sion/Uetliburg

Kloster- und zugehöriges Kirchengebäude im Ortsteil Uetliburg in Gommiswald im Kanton St. Gallen, Schweiz

Berg Sion ist ein Prämonstratenserinnenkloster in Uetliburg, einem Dorf im Gemeindegebiet von Gommiswald im Kanton St. Gallen. Es liegt auf einer Terrasse über der Linthebene und wurde 1763–1786 errichtet. Der Name leitet sich von der Bezeichnung Zion für Jerusalem ab. Das Kloster wurde 1761 durch den Priester Josef Helg gegründet und ist heute das einzige noch bestehende Prämonstratenserinnenkloster der Schweiz. Das Kloster ist für seine spätbarocke Klosterkirche bekannt, in der Deckengemälde im Rokoko-Stil sowie drei Altäre aus der Bauzeit vorhanden sind. Der Hochaltar beherbergt seit 1827 Reliquien des heiligen Venturinus und ein Altarbild mit dem Herz-Jesu-Motiv. Die Loretokapelle, 1765 geweiht, wurde 1925 mit einer neubarocken Altarwand ergänzt. Zudem gibt es einen barocken Kreuzweg aus 14 Gemälden aus dem Jahr 1769. Die Anlage umfasst eine langgezogene Klosteranlage mit Blick auf die Linthebene. Die Räume und Wege sind auf einer Terrasse angelegt, die den Ausblick auf die Umgebung ermöglicht. Die Klosterkirche und die Kapelle bieten eine ruhige Atmosphäre, während die historischen Gemälde und Altäre die künstlerische Qualität des Ortes unterstreichen. Die Lage des Klosters bietet einen überblickreichen Ausblick auf die umliegende Landschaft.

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Art
Kloster, Bauensemble
Ort
Gommiswald
Adresse
Berg-Sion-Strasse 165, 166, 167.1, 8738 Uetliburg
Denkmalstatus
Schützenswertes Ortsbild der Schweiz
Seehöhe
707 m

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