Franziskanerkloster Aschendorf
ehemaliges Kloster in Aschendorf, Papenburg, in Niedersachsen
Das Franziskanerkloster Aschendorf stand im Emsland, heute zwischen der Großen Straße und der Klosterstraße in Papenburg. Es war ein Konvent des Franziskanerordens und gehörte zur Sächsischen Provinz. Die Anlage lag am Südrand des Ortes und wurde 1679 gegründet, um die Rekatholisierung des Emslandes zu fördern. Die Klosterkirche wurde 1705 geweiht und hatte eine spätbarocke Ausstattung nach einem Brand im Jahr 1755. Das Kloster war ein Zentralkloster und Stützpunkt für Missionsstationen in Ostfriesland, dem Hümmling und dem Saterland. 1812 wurde es aufgehoben, nachdem die königlich-westphälische Regierung die Konvente in mehreren Orten schloss. Die letzte Beicht gab Eliseus Orth, der 1832 starb. Die Klostergebäude wurden 1838 abgerissen, doch Teile der Innenausstattung sind in der Pfarrkirche St. Amandus erhalten geblieben. Die Klosterkirche hatte ursprünglich Skulpturen der heiligen Barbara, Agatha, Johannes von Capistrano und Paschalis Baylon. Nach dem Brand 1755 wurden die Altäre von Anton Joseph Stradtmann neu gestaltet, wobei auch die geretteten Skulpturen integriert wurden. Die Kirche war ein zentraler Raum des Klosters und verfügte über eine Brauerei sowie einen Lateinkurs. Die Umgebung umfasste das Dorf Aschendorf und die Region des Emslandes.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Papenburg
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