📷 Kép: Wikimedia Commons
Burg Manegg
Burg in der Schweiz
Die Burg Manegg ist eine Ruine einer Höhenburg, die sich auf 623 Meter über Meer in der Seitenrippe des Albisgrates befindet. Sie liegt oberhalb von Leimbach, einem Vorort von Zürich. Die Anlage war ursprünglich von steilen Hängen und einem Graben umgeben, wobei der Zugang über eine Holzbrücke erfolgte. Die Burg war einstmals ein wichtiger Sitz des Rittergeschlechts Manesse, das bis ins 14. Jahrhundert in der Region präsent war. Die Burg war bis ins 17. Jahrhundert bewohnt, bis sie 1393 verkauft und 1409 durch einen Brand zerstört wurde. Die Legende spricht von einer spielerischen Belagerung durch eine Fasnachtsgesellschaft. Die Ruine wurde später von Gottfried Keller in seinen Züricher Novellen thematisiert, wobei die Familie Manesse als Teil der lokalen Geschichte auftritt. Heute ist die Ruine ein beliebter Ausflugsort, obwohl der Ausblick durch den Wald beeinträchtigt ist. Die Anlage umfasst nur noch einige Grundmauern, während der Manessebrunnen und ein Gedenkstein für Gottfried Keller erhalten sind. Der Brunnen wurde um 1800 errichtet und später durch eine Gedenktafel geschmückt, die 1895 zerstört wurde. Der Gedenkstein für Keller wurde 1921 aufgestellt und symbolisiert die Verbindung zwischen der Burg und der Schweizer Literatur. Der Weg zur Ruine ist schlecht ausgeschildert und führt vom Sihltal hinauf zum Albisgrat.
A nyitvatartás és a belépődíj szezononként változik, ezért nem szerepel ebben a szövegben. Aktuális adatok az üzemeltetőnél
- Art
- Burg, Burgruine
- Ort
- Zürich
- Adresse
- Maneggweg
- Erbaut
- 1303
- Denkmalstatus
- Schweizer Kulturgut der Klasse B von regionaler Bedeutung
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