Zisterzienserinnenkloster Marienbrunn, Burbach
Kloster in Deutschland
Das Zisterzienserinnenkloster Marienbrunn in Burbach, Hürth, wurde 1236 gegründet und war Teil der Zisterzienserinnenordnung. Es entstand aus der Migration von Konventualinnen aus dem Kloster Mariengarten, das die Hälfte seiner Güter an Marienbrunn übertrug. Die Stiftung erfolgte durch Guderadis, eine wohlhabende Witwe, und die Anlage wurde durch ein gut entwickeltes Wassersystem unterstützt, das Bewässerung und Energiegewinnung ermöglichte. Die Klöster Marienbrunn und Mariengarten waren gleichberechtigt unter der Aufsicht von Kloster Kamp. Das Kloster besaß um 1763 über 3,5 km² Land, darunter Ländereien in Hürth, Berrenrath, Frechen und anderen Regionen. Es hatte eigene Mühlen, ein Wasserreservoir und eine eigene Ölmühle. Die Wirtschaft des Klosters war selbstständig, und die Nonnen konnten ihre Bedürfnisse selbst erfüllen. Die Rekonstruktion der Anlage basiert auf archäologischen Funden, alten Karten und Beschreibungen aus dem 18. Jahrhundert. Das Äbtissinnenhaus und der Kreuzgang wurden lokalisiert, wobei nur Teile der Bausubstanz erhalten blieben. Heute steht an der Stelle der ehemaligen Klosterkirche ein Bilderstock mit einer Statue der Mutter Gottes. Das Forsthaus wurde 1990 renoviert und dient heute als Kulturzentrum. Die ehemaligen Klostergebäude sind Teil der lokalen Kulturgeschichte und werden in der Region als Erinnerung an das Kloster bewahrt. Die Rekonstruktion der Anlage hilft, das Leben und die Struktur des Klosters besser zu verstehen.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Hürth
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
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