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Kloster Clarenberg

ehemaliges Klarissenkloster in Hörde

Das Kloster St. Clara, heute als Kloster Clarenberg bekannt, war ein Klarissenkloster in der ehemaligen Kreisstadt Hörde, die heute zum Stadtgebiet Dortmunds gehört. Es wurde im Jahr 1339 von Graf Konrad von der Mark und seiner Frau Elisabeth von Kleve gegründet und 1341 eingeweiht. Das Kloster war ursprünglich für 40 Nonnen gedacht und wurde später zu einem dreikonfessionellen Stift umgewandelt, das katholische, lutherische und calvinistische Stiftsdamen beherbergte. Das Kloster war bis 1812 bestehen, als es durch Napoleon aufgelöst wurde. Es spielte eine wichtige Rolle in der Region, etwa durch die Brauerei, die auf seinem Gelände entstand. Die Stiftsschule, die heute als Grundschule existiert, hat ihre Wurzeln in der Schule, die 1558 urkundlich erwähnt wurde. Zudem war das Kloster ein Zentrum für religiöse und kulturelle Aktivitäten, was es zu einem bedeutenden Ort im Raum Dortmund-Hörde machte. Heute erinnert das Kloster Clarenberg vor allem durch die Großsiedlung Clarenberg und die gleichnamige Endstation der Stadtbahnlinie U41. Die historischen Gebäude und Räume sind nicht mehr erhalten, doch die Nachbarschaft und die Verbindungen zur Stadtgeschichte Dortmunds zeigen, dass das Kloster weiterhin in der Region präsent ist. Die Umgebung umfasst die Stadt Hörde und den Hörder Bach, der einst auch für die Brauerei des Klosters bekannt war.

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Art
Kloster, religiöse Gemeinschaft
Ort
Dortmund
Erbaut
1339

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