📷 Kép: Wikimedia Commons
Hallbergsches Schloss
Schloss in Deutschland
Das Hallbergsche Schloss ist ein barockes Schlossanlage in der Gemeinde Fußgönheim im Rhein-Pfalz-Kreis. Es liegt am östlichen Ortsrand und wurde zwischen 1728 und 1731 für den kurpfälzischen Kanzler Freiherr Jakob Tillmann von Hallberg errichtet. Der Ortsherr stiftete 1742 erstmals seit der Reformation eine katholische Pfarrei und baute eine Schlosskirche, die heute als Seitenkapelle der Kirche St. Jakobus dient. Das Schloss war bis 1815 mehrfach verändert und als Laden, Scheune und Lager genutzt. 1972 erwarb die katholische Kirchengemeinde Fußgönheim das Schloss und restaurierte es umfassend. Im ehemals profanen Mittelteil wurde eine Kirche eingerichtet, und der Schlossgarten wurde 1983–1984 wiederhergestellt. Ein Heimatmuseum wurde ebenfalls eingerichtet, das die Geschichte der Region widerspiegelt. Im Schlosshof ist ein Fenster in die Hallberggruft eingebaut, in der das Ehepaar Tillmann von Hallberg nachträglich ihre letzte Ruhestätte fand. Die Gruft wurde 1979 entdeckt und 2003 in die Schlosskirche verlegt. Die Gedenktafel erinnert an den Erbauer und seine Frau. Die Schlosskirche mit ihrer barocken Inneneinrichtung ist ein zentraler Teil der Anlage und Teil der katholischen Kirche St. Jakobus.
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- Art
- Schloss
- Ort
- Rheinland-Pfalz
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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