Schloss Steinach am Brenner
abgegangenes Schloss in Tirol
Das Schloss Steinach am Brenner war ein landesfürstliches Jagdschloss und Gerichtsgebäude in der Gemeinde Steinach am Brenner im Bezirk Innsbruck-Land in Tirol. Es stand neben der Pfarrkirche St. Erasmus und war ursprünglich ein Turm, der ab dem 13. Jahrhundert als Sitz des Gerichtes genutzt wurde. Kaiser Maximilian I. ließ es im 15. Jahrhundert schlossartig ausbauen, um für seine Jagden zu dienen. Die Anlage wurde später zum Gerichtssitz und blieb bis ins 19. Jahrhundert bestehen. Das Schloss war zentral für die lokale Verwaltung und Justiz. Es war bis 1855 als Gerichtssitz bekannt und wurde nach einem Großbrand 1855 neu gebaut. Die heutige Schlossanlage ist im Bereich des Polizei- und Gerichtsgebäudes zu finden, nördlich der neuromanischen Pfarrkirche. Einige Teile der alten Anlage sind im heutigen Gebäude untergebracht, doch das Aussehen des Schlosses ist durch Umbauten nicht mehr erkennbar. Die Anlage umfasste einen Turm, eine Hofstatt und eine Kapelle, die 1518 konsekriert wurde. Es gab Zugänge zur Kirche und eine Schlafkammer neben dem Turm. Die Schlossanlage war Teil der Gemeinde und wurde in verschiedenen Bauernkriegen geplündert. Heute ist der Flurname „Schlossanger“ erhalten, und südlich des Gschnitzbaches wird die „Fronfeste“ auf den Umbauplänen von 1855 erwähnt.
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- Art
- Schloss
- Ort
- Steinach am Brenner
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- Kath. Pfarrkirche hl. Erasmus7 m
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