📷 Kép: Marek Novotnak · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons
Havránok
Archäologisches Freilichtmuseum
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Das archäologische Freilichtmuseum Havránok liegt oberhalb des Liptauer Stausees im Norden der Slowakei, etwa zwei Kilometer südlich von Bobrovník im Okres Liptovský Mikuláš. Es ist Teil der Anlage NKD Liptovská Mara – Havránok und wurde aufgrund systematischer Forschungen im Zuge der Errichtung des Stausees in den 1960er-Jahren entdeckt. Die archäologischen Grabungen ergaben bedeutende Funde aus der Eisenzeit (300–100 v. Chr.), darunter eine befestigte Siedlung des keltischen Stamms der Cotini mit einem Druiden-Heiligtum und sechs kleineren Dörfern. Die Siedlung auf Havránok wurde bereits im 4. Jahrhundert v. Chr. besiedelt und entwickelte sich durch die Verschmelzung mit keltischen Stämmen zur Puchauer Kultur. Man fand einen Opferaltar mit Opferschacht, Steinwege mit Säulengang und keltische Nachbildungen antiker Münzen. Die Siedlung bestand bis ins 2. Jahrhundert n. Chr., wobei auch Spuren germanischer und slawischer Siedler entdeckt wurden. Im 12. Jahrhundert wurde eine feudale Burg mit Holzbefestigungen errichtet. Das Museum umfasst restaurierte Gebäude wie das Druiden-Heiligtum, Öfen, die Brücke, Teile der Befestigungen, Wohntürme und den Hof, sowie verschiedene Funde. 1967 wurde Havránok als nationales Kulturdenkmal ausgewiesen und ist heute Teil der Verwaltung des Liptauer Museums in Ružomberok. Die Anlage bietet einen Einblick in die Geschichte der Region von der Eisenzeit bis ins Mittelalter.
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- Art
- Archäologische Stätte
- Ort
- Liptovská Sielnica
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschützte Objekte in der Slowakei
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