Haus Wintersohl
Burg in Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Das Haus Wintersohl war ein Rittergut im heutigen Ortsteil Königsburg der Stadt Werdohl im Märkischen Kreis. Es lag am linken Lenneufer auf einer leichten Anhöhe in etwa 190 Metern über dem Normalhöhenniveau und gegenüber dem Ortsteil Kettling. Die Lage war von einer natürlichen Höhenlage geprägt, die den Bau des Ritterguts ermöglichte. Das Anwesen wurde erstmals 1388 urkundlich erwähnt, als der Ritter Engelbert Haver von Wintersohl in Gefangenschaft genommen wurde. Im 15. Jahrhundert war Rötger Haver von Wintersohl ein Vasall des Herzogs von Berg. Das Gut wechselte mehrfach die Besitzer, bis es 1754 zwangsversteigert und im 20. Jahrhundert abgerissen wurde. Das Rittergut umfasste ein Haupthaus mit mehreren Stockwerken und Nebengebäuden, umgeben von einem Graben. Das Haupthaus war als Turm gebaut, mit einer Wendeltreppe zur Verbindung der Etagen. Es verfügte über Schießscharten im Keller und dicke Mauern. Zudem gehörten eine Mühle, Jagd- und Fischereirechte zur Anlage. Die Umgebung bot eine idyllische Landschaft mit Flussnähe und Höhenlage.
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- Art
- Burg
- Ort
- Werdohl
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
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