Schloss Siegritz
archäologische Stätte in Deutschland
Das Schloss Siegritz war ein abgegangenes Wasser- und Turmschloss im Ortsteil Siegritz der Stadt Erbendorf im Landkreis Tirschenreuth. Es stand im Besitz verschiedener Adelsfamilien und wurde im 12. Jahrhundert von Dienstmannen der Grafen von Sulzbach gegründet. Die Anlage wird als Bodendenkmal im Bayernatlas geführt und wird als archäologische Befunde eines frühneuzeitlichen Schlosses mit mittelalterlicher Burg bezeichnet. Die Burg war im 14. Jahrhundert im Besitz der Pfreimder und wurde 1575 an die Töchter Adam von Streitbergs verkauft. Sie wurde 1605 an Hans Georg Steinhauser verkauft und im Dreißigjährigen Krieg mehrfach geplündert. 1729 wurde das alte Schloss abgerissen und ein neues Schloss gebaut, das 1875 baufällig wurde. Die Anlage wurde später vollständig zerstört, wobei nur Teile wie die Vorburg und ein Pferdestall erhalten blieben. Vor Ort sind die Vorburg mit Neubau aus dem 16. Jahrhundert und ein walmdachgedeckter Pferdestall aus dem Jahr 1794 denkmalgeschützt. Die Anlage war ursprünglich von einer Mauer mit Tor und Torturm geschützt und umgeben von einem Wassergraben. Heute ist die Anlage durch landwirtschaftliche Eingriffe vollständig eingeebnet, wobei noch Reste eines Ringgrabens und eines Walls zu erkennen sind.
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- Art
- Archäologische Stätte
- Ort
- Bayern
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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