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Burg Altgödens

abgegangene spätmittelalterliche Burg und Vorgängerin von Schloss Gödens

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Die Burg Altgödens ist eine abgegangene spätmittelalterliche Burg im Ortsteil Gödens der Gemeinde Sande im niedersächsischen Landkreis Friesland. Sie liegt etwa 150 Meter südlich der Dorfwurt Altgödens, der heute von einem modernen Gehöft überbaut ist. Die Burg stand außerhalb der 1544 errichteten Deichlinie und wurde im 16. Jahrhundert vollständig zerstört. Die Burg war im 14. Jahrhundert Sitz des Ine Widdeken, der möglicherweise eine Kapelle abbrach, um die Burg zu errichten. Nach dem Tod von Ine und seinem Bruder übernahm Abbick Hotten die Burg, bis er 1405 durch Rachehandlungen umgebracht wurde. Sein Schwager Onno Tiardes wurde daraufhin Häuptling, und sein Schwiegersohn Edo Boing gründete ab 1451 die Herrlichkeit Gödens. Die Burg wurde 1514 während der Sächsischen Fehde zerstört und durch den Bau des Schlosses Gödens ersetzt. Die Burgstelle war bis ins 17. Jahrhundert bewohnt, wobei 1717 nur noch ein einfacher Bauer dort lebte. Die Burg Altgödens war Teil der ostfriesischen Herrschaftsstruktur und spielte eine Rolle in den Kriegen der Häuptlingsfamilien. Die Geschichte der Burg ist eng mit den Familien Boing, Tiardes und Oldersum verbunden.

A nyitvatartás és a belépődíj szezononként változik, ezért nem szerepel ebben a szövegben. Aktuális adatok az üzemeltetőnél

Art
Burg
Ort
Sande

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