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Wotrubakirche

Die Wotrubakirche, offiziell Kirche zur Heiligsten Dreifaltigkeit, steht am Georgenberg im Stadtteil Mauer im 23. Bezirk und ist ein seltenes Beispiel für einen Sakralbau im Brutalismus. Von außen wirkt sie wie ein Haufen achtlos abgestellter Betonquader — das ist die Absicht, und das ist der Grund, warum man hinfährt. Der Bau entstand 1974 bis 1976 nach Entwürfen des Bildhauers Fritz Wotruba, eines der einflussreichsten österreichischen Bildhauer des 20. Jahrhunderts. Wotruba starb 1975 und erlebte die Fertigstellung nicht mehr. Die Kirche besteht aus 135 unregelmäßig angeordneten Betonblöcken; einzelne wiegen bis zu 64 Tonnen, das Gesamtgewicht liegt bei etwa 4.000 Tonnen. Zwischen den Blöcken bleiben Zwischenräume, die verglast sind — deshalb ist der Innenraum trotz der massiven Bauweise erstaunlich lichtdurchflutet. Wotruba berief sich auf die Kathedrale von Chartres; die Form steht für den Glauben an die Kraft der Erneuerung und die Möglichkeit, aus Chaos eine spirituelle Ordnung zu schaffen. Der Innenraum ist an wenigen Tagen der Woche zugänglich, Führungen sind nach Vereinbarung möglich. Die Lage am Hang bietet zusätzlich einen weiten Blick nach Wien hinein. Ein Besuch dauert kaum länger als eine halbe Stunde und lässt sich mit einem Spaziergang im Maurer Wald verbinden.

A nyitvatartás és a belépődíj szezononként változik, ezért nem szerepel ebben a szövegben.

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