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Kloster Fischbach
Kloster in Deutschland
Kloster Fischbach war ein Augustiner-Chorfrauen-Stift, das 1564 aufgelöst wurde und sich im heutigen Dorf Fischbach im Landkreis Kaiserslautern befand. Die Anlage lag auf einem Plateau im Zentrum des Dorfes, umgeben von Weihern und gesichert durch Stützmauern. Die Konventskirche war gotisch, einschiffig und mit dem Chor nach Nordosten ausgerichtet. Das Kloster entstand 1471 durch den Propst Johann Soitmann, der es mit sechs Nonnen aus Lippstadt besetzte. Es blühte unter der Schirmherrschaft von Kurfürst Friedrich I. von der Pfalz. 1564 hob der Pfälzer Kurfürst Friedrich III. den Konvent auf, und der Besitz ging an die Familie Kolb von Wartenberg. Die Gebäude wurden später in ein Jagdschloss umgebaut, das in der Franzosenzeit zerstört und im 19. Jahrhundert abgebrochen wurde. Heute sind nur Reste des Klosters erhalten, wie Stützmauern, eine Grabplatte aus dem Jahr 1510 und ein gotischer Gewölbeschlussstein. Im Ortswappen von Fischbach wird das Kloster durch den Krummstab symbolisiert. Lokalhistoriker wie Karl Kleeberger dokumentierten die Erinnerung an das Kloster und lokale Sagen über den Konvent.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Fischbach
- Erbaut
- 1471
A közelben
- Fischbach121 m
- Hochspeyer1.7 km
- Hochspeyer1.8 km
- Kloster Enkenbach3.8 km
- Prämonstratenserinnenstift St. Maria, Enkenbach, später Prämonstratenserstift3.8 km
- Rathausbrunnen3.9 km
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