Großsteingräber bei Hanstedt II

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Großsteingräber bei Hanstedt II

archäologische Stätte in Deutschland

Die Großsteingräber bei Hanstedt II sind fünf oder sechs Grabanlagen der jungsteinzeitlichen Trichterbecherkultur, die sich in der Nähe des Ortsteils Hanstedt II im Landkreis Uelzen, Niedersachsen, befinden. Vier dieser Anlagen sind auch als Großsteingräber bei Gansau bekannt. Sie liegen nordöstlich von Hanstedt II, wobei Grab 1 etwa 170 Meter, Grab 2 etwa 140 Meter und Gräber 3 und 4 etwa 280 Meter entfernt sind. Zwei weitere Gräber sind südwestlich und südöstlich von Hanstedt II lokalisiert. Die Gräber wurden 1846 von Georg Otto Carl von Estorff dokumentiert. Er beschrieb vier Gräber bei Gansau und fertigte Zeichnungen an, wobei zwei dieser Anlagen die Sprockhoff-Nummern 799 und 800 tragen. Alle Grabanlagen wurden in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zerstört, wobei die genauen Gründe nicht bekannt sind. Die Steine wurden vermutlich für den Straßenbau oder zur Feldbearbeitung genutzt. Die Grabanlagen zeigen unterschiedliche Merkmale. Grab 1 besaß ein trapezförmiges Hünenbett mit einer Grabkammer, die fünf Wandsteinpaare und Abschlusssteine hatte. Grab 2 war bereits stark zerstört, während Grab 3 und 4 weitgehend erhalten blieben. Grab 4 wurde von Ernst Sprockhoff als Steinkiste klassifiziert, da die Kammer klein war. Die Gräber liegen in der Umgebung von Hanstedt II und Gansau, mit Blick auf die Landschaft und die Nachbarschaft.

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Art
Archäologische Stätte, Großsteingrab
Ort
Uelzen

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