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château des ducs de Bretagne
Schloss in Frankreich
Das Schloss Nantes, auch Château des ducs de Bretagne genannt, ist eine große, stark befestigte Burganlage in Nantes, am rechten Ufer der Loire. Die Loire bildete den Burggraben und war zentral für die wirtschaftliche Aktivität der Region. Die Anlage war ab dem 13. Jahrhundert Residenz der bretonischen Herzöge und wurde im 16. Jahrhundert zur königlichen Residenz in der Bretagne. Das Schloss war von großer strategischer Bedeutung und wurde mehrfach erweitert und verstärkt. 1466 begann François II. mit dem Bau eines neuen Schlosses, das sowohl als Residenz als auch als Festung diente. Anne de Bretagne führte die Arbeiten nach seinem Tod fort und stärkte die Befestigungen. 1598 hielt sich König Heinrich IV. im Schloss auf, um das Edikt von Nantes zu unterzeichnen, obwohl die Unterschrift nicht hier erfolgte. 1670 brannte ein Teil des Schlosses ab und wurde im Barockstil wiederaufgebaut. Die Anlage umfasst mehrere Gebäude wie das Grand Gouvernement, das Tour de la Couronne d’Or und das Logis du Roy. Sie wurde 1840 als Monument historique geschützt und 1915 an die Stadt Nantes verkauft. Nach umfassenden Restaurierungsarbeiten wurde das Schloss 2007 wiedereröffnet. Die Anlage bietet Ausblicke auf die Loire und ist Teil der historischen Landschaft Nantes.
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- Art
- Burg, Schloss
- Ort
- Nantes
- Erbaut
- 1207
- Denkmalstatus
- klassifiziertes historisches Denkmal in Frankreich
- Website
- http://www.chateaunantes.fr
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