fort de Palaiseau
Der Fort de Palaiseau liegt in der Gemeinde Palaiseau und ist einer der militärischen Befestigungen, die im späten 19. Jahrhundert errichtet wurden, um Paris zu schützen. Er wurde zwischen 1874 und 1879 gebaut und umfasste ein Gelände von 13 Hektar. Der Fort war für 1.458 Soldaten und 86 Geschütze gedacht und kontrollierte die Täler der Yvette und der Orge. Zwei Batterien, die Pointe und Yvette, wurden als Ergänzung errichtet und sind heute teilweise in Nutzung. Der Fort ist Teil des Séré-de-Rivières-Systems und hat eine charakteristische Form, die aus einem Pentagon besteht, umgeben von Graben und Erdbahn. Die Struktur ermöglichte die Bewegung innerhalb des Forts und schützte vor Angriffen. Die Batterien wurden später erweitert, um die Reichweite der Waffen zu erhöhen. Heute ist der Fort Teil der ONERA-Infrastruktur und ein Schutzgebiet für verschiedene Fledermäuse. Besucher können den Fort während bestimmter Veranstaltungen wie den Journées du Patrimoine besuchen. Aufgrund von Schäden und der Gefahr durch Asbest ist eine freie Besichtigung ohne Genehmigung nicht erlaubt. Die Restaurierung der Batterie Pointe und des Brückenstücks im Graben wird durch lokale Organisationen und Spenden unterstützt. Der Fort und seine Batterien sind vom Himmel aus gut sichtbar und bilden ein markantes Bild im Landschaftsraum.
A nyitvatartás és a belépődíj szezononként változik, ezért nem szerepel ebben a szövegben.
- Art
- Fort
- Ort
- Palaiseau
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