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Kis-Kapela
Gebirgszug
Das Kapela-Gebirge ist ein 130 km langer waldiger Gebirgszug in Kroatien, der sich in nordöstlich-südwestlicher Richtung etwa 30 km landeinwärts von der Adria-Küste erstreckt. Es bildet eine Wasserscheide zwischen Mittelmeer und Donau und gehört politisch zur Gespanschaft Lika-Senj. Der nördliche Teil heißt Velika Kapela, der südliche Mala Kapela. Beide Abschnitte liegen zwischen den Ortschaften Jezerane, Križpolje und Korenica. Der Nationalpark Plitvicer Seen, ein Teil des Kapela-Gebirges, ist seit 1979 UNESCO-Weltnaturerbe und bekannt für seine naturbelassenen Seenlandschaften in Urwäldern. Die Gegend ist aufgrund des Karstbodens kaum bebaut und diente traditionell als Grenzwald zwischen der kroatischen Küste und dem Einzugsgebiet der Save. Die Mala Kapela wird durch den längsten Straßentunnel Europas, 5780 Meter lang, durchquert, der 2005 eröffnet wurde. In der Region dominieren Kalkstein- und Dolomitformationen, auf denen sich ausgedehnte Wälder mit Buchen- und Tannenbeständen erstrecken. Die höchste Erhebung ist die Bjelolasica mit 1533 m ü. NN. Die heutige Bezeichnung „Kapela“ geht auf ein Kloster im 14. Jahrhundert zurück, das auf dem Berg Gvozd bei Modruš stand und bis 1531 durch osmanische Eroberungen zerstört wurde.
A nyitvatartás és a belépődíj szezononként változik, ezért nem szerepel ebben a szövegben.
- Art
- Gebirge
- Ort
- Gespanschaft Lika-Senj
- Seehöhe
- 1279 m
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