Wipfeld

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UnterfrankenBezirk Unterfranken

Wipfeld

Gemeinde im Landkreis Schweinfurt in Deutschland

Wipfeld liegt im Obereisenheim-Wipfelder Maintal rechts des Mains, südöstlich des Landkreises Schweinfurt. Die Gemeinde umfasst 521 Hektar, davon sind 85 Hektar mit Reben bepflanzt. Sie grenzt an Waigolshausen, Röthlein, Kolitzheim, Eisenheim und Schwanfeld. Der Hauptort ist ein Weinort im Anbaugebiet Franken und liegt am südöstlichen Rand des Landkreises. Die Gemarkung umfasst mehrere Flurstücke, darunter den Gemeindeteil St. Ludwig, der am linken Mainufer liegt und mit der Mainfähre erreichbar ist. Wipfeld wurde erstmals 918 urkundlich erwähnt, als der Freisinger Bischof Dracholf den Ort dem Kloster Schwarzach schenkte. Die Namensherkunft ist unklar, aber der Personenname Wipo wird als Bestimmungswort angenommen. Im 18. Jahrhundert entstanden fünf Schwefelheilquellen, die den Kurbetrieb des Ludwigsbades ermöglichten. Die Gemeinde war Modellgemeinde für städtebauliche Dorferneuerung und beherbergt heute das Antonia-Werr-Zentrum, eine heilpädagogische Einrichtung. Zudem gibt es das Literaturhaus mit Literaturmuseum und den Zehntgrafen-Weinweg. Wipfeld ist ein bedeutender Weinbauort mit der Lage Wipfelder Zehntgraf. Die Muschelkalkböden und die Maingauklimazone eignen sich für den Weinbau, der seit dem Frühmittelalter betrieben wird. Traditionell sind Weinfeste wie die Weinbergswanderung und das Straßenweinfest Teil des Jahresrhythmus. Die Gemeinde verfügt über ein Amtsblatt, ein Rathaus, ein Pfarrhaus und mehrere Baudenkmäler, darunter die Pfarrkirche St. Johannes der Täufer und die Klosterkirche zur Heiligen Familie.

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Art
Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Landkreis Schweinfurt
Seehöhe
225 m
Források:Wipfeld (CC0-1.0)

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