📷 Kép: Wikimedia Commons
Trauernde Alte
Plastik zum Gedenken der Opfer des Zweiten Weltkriegs, in Bochum
Die Skulptur „Trauernde Alte“ ist eine Mahnstatue, die in Bochum steht. Sie wurde von Gerhard Marcks geschaffen und am 11. Dezember 1953 enthüllt. Die Statue erinnert an die Opfer des Zweiten Weltkriegs, insbesondere an die 13.000 Bochumer, die zwischen 1933 und 1945 durch Gewalt, Herrschaft und Krieg ums Leben kamen. Sie steht auf dem Kirchplatz neben der wiederaufgebauten Pauluskirche. Die Statue zeigt eine alte Frau, die mit gebogenem Rücken auf einem Stock steht und in die Ferne blickt. Die Figur aus Basaltlava ist 3,30 Meter hoch, wirkt aber zurückhaltend. Ein Schild vor der Statue nennt die Opfer von Gewalt, Herrschaft und Krieg. Die Statue gilt als wichtigstes Denkmal in Bochum zur Erinnerung an die Kriegsverluste und wird jedes Jahr am 4. November mit einem Kranz der Stadtspitze geehrt. Die Skulptur trägt im Volksmund den Namen „Trauernde Alte“. Sie wird in Quellen auch als „Die Trauernde“ oder „Die Mutter“ bezeichnet. Marcks selbst nannte die Figur in seinem Tagebuch „Totenmal für Bochum“ mit dem Zusatz „Alte Frau“. Die Statue steht neben dem Mosaik der klagenden Niobe auf dem Hauptfriedhof und ist ein Symbol für die Erinnerung an die Schrecken des Zweiten Weltkriegs.
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- Art
- Monument, Skulptur
- Ort
- Bochum
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
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