Belvedere auf dem Pfingstberg

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Bezirk Potsdam

Belvedere auf dem Pfingstberg

Schloss in Potsdam

Das Belvedere auf dem Pfingstberg ist ein Schloss im UNESCO-Welterbeensemble Potsdamer Schlösser und Gärten. Es liegt nördlich des Neuen Gartens auf dem Pfingstberg, der mit 76 Metern die höchste Erhebung im westlichen Teil Potsdams darstellt. Das Gebäude wurde unter Friedrich Wilhelm IV. errichtet und ist Teil eines ursprünglich größeren Bauvorhabens. Die Doppelturmanlage nach italienischem Vorbild wurde in zwei Bauphasen zwischen 1847 und 1863 gebaut. Die Außenanlagen wurden von Peter Joseph Lenné gestaltet. Das Belvedere bietet eine Vielzahl von Räumen und Wege. Von der Dachterrasse aus hat man einen weiten Ausblick über Potsdam. Im Westturm befindet sich das Römische Kabinett mit Ornamenten und Figuren, während das Maurische Kabinett im Ostturm die Fliesen mit vergoldeten Details präsentiert. Die Kabinette sind durch einen Arkadengang verbunden. Auf der Aussichtsplattform über dem Arkadengang bietet sich ein überblickender Blick. Die Außenanlage um das Schloss wurde durch einen halbkreisförmigen Laubengang abgeschlossen, der zum Pomonatempel führt. Die Geschichte des Belvederes ist eng mit dem Wandel Potsdams verbunden. Nach dem Zweiten Weltkrieg begann der Verfall, der durch den Mauerbau 1961 verstärkt wurde. 1987 gründete eine Gruppe Potsdamer die „Arbeitsgemeinschaft Pfingstberg“, die das Schloss restaurierte. Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg verwaltet das Denkmal seit 1999. Im Erdgeschoss gibt es eine Dauerausstellung zur Geschichte des Belvederes.

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Art
Palast, Museum, Belvedere
Ort
Nördliche Vorstädte
Erbaut
1900
Baustil
eklektizistische Architektur
Architekt
Friedrich August Stüler
Denkmalstatus
Baudenkmal in Brandenburg

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