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Kloster Nimbschen
Kloster in Sachsen
Das Kloster Nimbschen, auch Marienthron genannt, war eine Zisterzienserinnenabtei südlich von Grimma im Landkreis Leipzig. Es wurde 1243 gegründet und bestand bis 1536/42. Nach der Auflösung wurde es bis 1948 als Landesschulgut verwaltet. Die Abtei lag an der Mulde und war Teil des wettinischen Territoriums. Neben dem Kloster entstand die Siedlung Nimbschen im benachbarten Klosterholz. Das Kloster war bis zur Reformation ein bedeutendes religiöses Zentrum. Die Nonnen hatten eine umfangreiche Grundbesitz und waren mit der Pfarrei Altbelgern verbunden. Im Jahr 1523 flüchteten neun Nonnen, darunter Katharina von Bora, aus der Abtei. Die letzte Äbtissin starb 1536, und das Kloster wurde aufgelöst. Danach wurde das Gut als Schulbesitz verwaltet und später zu einem Hotel umfunktioniert. Heute steht die Klosterruine im Zentrum von Nimbschen. Das Hotel Kloster Nimbschen bietet Tagungsmöglichkeiten und eine Kulturscheune. Der Lutherweg führt durch das Dorf. Die Klosterruine und das Hotel sind Teil der touristischen Angebote der Region. Die Geschichte des Klosters ist eng mit der Reformationszeit verbunden.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Grimma
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Sachsen
A közelben
- Einzeldenkmale der Sachgesamtheit Klosterruine Nimbschen: Reste des ehemaligen Zisterzienserinnenklosters (Umfassungsmauern vom Konventbau und Ostflügel) sowie Senkringbrunnen und Reste der Äußeren Klostermauer (siehe auch Sachgesamtheitsdokument36 m
- Sachgesamtheit Klosterruine Nimbschen, mit folgenden Einzeldenkmalen: Reste des ehemaligen Zisterzienserinnenklosters (Umfassungsmauern vom Konventbau und Ostflügel) sowie Senkringbrunnen und Reste der Äußeren Klostermauer (siehe Einzeldenkmaldoku36 m
- Weinkeller in Nähe der Klosteranlage Nimbschener Landstraße -100 m
- Einzeldenkmale der Sachgesamtheit Jutta-Park: Aussichtsturm und Springbrunnen in der Parkanlage (siehe auch Sachgesamtheitsliste - Obj. 09305713)700 m
- Museum Wassermühle Höfgen917 m
- Sorbenhöhle1.7 km
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