Chorherrenstift Heiligberg
ehemaliges Chorherrenstift der Augustiner bei Winterthur
Das Chorherrenstift Heiligenberg war ein Stift der Augustiner-Chorherren auf einem Hügelsporn oberhalb von Winterthur. Es lag im Friedkreis der Stadt und war nicht als geschlossener Komplex gebaut, sondern umfasste Pfrundhäuser und eine Pfarrkirche. Das Stift hatte ein Nutzungsrecht am Eschenbergwald und war von verschiedenen Herrschern verwaltet, zuerst den Kyburgern, dann den Habsburgern und schließlich den Zürchern. Das Stift wurde 1225–1227 von den Kyburgern gegründet und bestätigt 1273 durch Rudolf von Habsburg. Es besass eine eigene Pfarrkirche mit Friedhof und war bis 1525 bestehen. Während der Reformation wurde es aufgelöst, und die Stadt Zürich übernahm seine Kollaturen. Die Ländereien wurden 1533 an Winterthur verkauft, und die Einkünfte dienten den ehemaligen Chorherren. Das letzte Chorherrenhaus wurde 1909 abgebrochen. Im Stift lebten Chorherren wie Laurentius Bosshart, ein Winterthurer Chronist. Die Stiftsgeschichte ist eng mit der Entwicklung Winterthurs und der Region verbunden. Die Ruinen des Stifts sind heute nicht mehr erkennbar, doch die Geschichte lebt in den Erinnerungen und Dokumenten weiter. Die Umgebung umfasst das Rosengärtli, die Bühlwiese und den Eschenbergwald, die heute Teil der Stadt sind.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft, Kollegiatstift
- Ort
- Winterthur
- Erbaut
- 1225
A közelben
- Steigtor288 m
- Fischmädchen-Brunnen330 m
- Winterthur386 m
- Untertor388 m
- Casinotheater Winterthur450 m
- Stadt411 m
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