📷 Kép: Wikimedia Commons
Museum für Meereskunde
ehemaliges Museum in Berlin
Das Museum für Meereskunde in Berlin wurde 1900 als Institut und 1906 als Museum gegründet. Es befand sich ursprünglich in der Georgenstraße und war eng mit der Berliner Universität verbunden. Die Einrichtung hatte das Ziel, das Verständnis für Seewesen und Meereswissenschaft zu fördern. Das Museum wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und nicht wieder aufgebaut. Das Museum war bekannt für seine umfassende Sammlung, darunter die Reichsmarinesammlung, die später zur Kriegsmarinesammlung umbenannt wurde. Es umfasste verschiedene Abteilungen wie Ozeanographie, Seefischerei und Meeresbiologie. Besonders hervorzuheben sind die Ausstellungen zu Schifffahrt, Hafenwesen und Meeresbiologie, sowie die Darstellung der Beziehung zwischen Meersalzen und Steinsalzlagern. Besucher konnten sich in den Räumen des ehemaligen chemischen Laboratoriums über Meereswissenschaften und maritime Technik informieren. Die Ausstellungen zeigten unter anderem Instrumente wie die Sigsbee-Lotmaschine und Modelle von Häfen. Die Sammlungen sind heute in verschiedenen Institutionen aufbewahrt, darunter das Deutsche Technikmuseum und das Traditionsschiff Typ Frieden in Rostock.
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- Art
- Museum
- Ort
- Berlin
- Erbaut
- 1906
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