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Moritzkapelle
Kirchengebäude in Marktbreit, Landkreis Kitzingen, Unterfranken, Bayern
Die Moritzkapelle in Marktbreit ist eine ehemalige Wallfahrtskirche am Rande der Altbebauung. Sie liegt auf dem Gagebhartensberg, einem Berg, der im vorchristlichen Römischen Reich ein Legionslager beherbergte. Die Kapelle wurde erstmals 1324 erwähnt und war Teil der Befestigungen des Berges. Zwei Gotteshäuser standen im 16. Jahrhundert auf dem Berg, wobei die Moritzkapelle als Ausgangspunkt für Wallfahrten diente, bis dieser Pilgerzug im 16. Jahrhundert endete. Die Kapelle wurde im 20. Jahrhundert zur Kriegergedächtniskapelle für den Landkreis umgebaut. Seitdem werden an Volkstrauertagen Kränze für die Gefallenen der beiden Weltkriege niedergelegt. Sie ist als Baudenkmal und Bodendenkmal eingetragen. Die Architektur zeigt einen gotischen Saalbau mit Fünfachtelschluss, einem Dachreiter mit Glocke und einem Spitzbogenportal an der Südseite. Die Kapelle ist ein kleiner, geosteter Saalbau mit Satteldach und mehreren Fenstern. Sie bietet einen Ausblick auf die Umgebung und ist Teil des Evangelisch-Lutherischen Dekanats Kitzingen. Die Räume sind einfach gestaltet, mit Spitzbogenfenstern und Ochsenaugen. Die Kapelle ist ein Teil der Kriegerdenkmäler im Landkreis Kitzingen und steht im Einklang mit der historischen Landschaft der Region.
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- Art
- Archäologische Stätte, Kirchengebäude
- Ort
- Marktbreit
- Adresse
- Kapellenberg
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
A közelben
- Römerlager Marktbreit346 m
- Marktbreit506 m
- Schloss Marktbreit555 m
- St. Nicolai586 m
- Segnitz574 m
- Obernbreit2.5 km
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