📷 Kép: Wikimedia Commons
Synagoge Affaltrach
ehemalige Synagoge, heute Museum zur Geschichte der Juden in Heilbronn
Die ehemalige Synagoge in Affaltrach, einem Ortsteil von Obersulm im Landkreis Heilbronn, wurde 1851 errichtet und dient heute als Museum zur Geschichte der Juden in der Region. Das Gebäude steht in der Unteren Gasse und war bis 1935 als Gottesdienststätte in Gebrauch. Es ist ein Beispiel für den Historismus mit neoromanischen und neoislamischen Elementen und hat eine symmetrische Aufteilung. Der Synagogenraum war für 142 Personen ausgestattet, und im Untergeschoss befand sich eine Mikwe. Die Synagoge ist besonders wegen ihrer historischen Bedeutung und ihrer Rolle in der jüdischen Geschichte der Region lohnenswert. Sie wurde 1851 mit Baukosten von knapp 4000 Gulden fertiggestellt und blieb bis 1935 in Nutzung. Während des Zweiten Weltkriegs wurde sie als Lager und Unterkunft genutzt, und nach dem Krieg wurde sie als Museum umfunktioniert. Die Gedenkstätte wurde 1989 eröffnet und ist heute ein wichtiger Ort für die Erinnerung an die jüdische Geschichte. Im Museum werden die Geschichte der Juden in Heilbronn und Umgebung in fünf Räumen dargestellt. Das ehemalige Schulzimmer zeigt die Situation im Mittelalter, das Sitzungs- und Gastzimmer behandelt das Schutzjudentum, und das Obergeschoss thematisiert die Emanzipation nach der französischen Revolution. Die Frauenempore gibt Einblick in den Synagogenbau, und der Synagogenraum steht im Mittelpunkt der religiösen Geschichte.
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- Art
- Museum, Synagoge
- Ort
- Obersulm
- Adresse
- Untere Gasse 1, 74182 Obersulm-Affaltrach
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