Burg Neuleiningen

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Landkreis Bad DürkheimBezirk Landkreis Bad Dürkheim

Burg Neuleiningen

Burgruine im Pfälzerwald, Deutschland

Die Burg Neuleiningen ist eine Ruine einer Höhenburg im Leininger Sporn am Rande des Pfälzerwalds. Sie liegt auf 269,8 m ü. NHN auf einem Schlossberg südlich des Grünstadter Bergs. Die Anlage ist Teil der drei Burgen des fränkischen Adelsgeschlechts der Leininger und befindet sich auf der Gemarkung der Ortsgemeinde Neuleiningen im Landkreis Bad Dürkheim. Die Burg war bis 1468 im Besitz der Grafen von Leiningen und kontrollierte den Eingang des Eckbachtals. 1508 wurde sie zwischen dem Bistum Worms und den Grafen von Leiningen-Westerburg geteilt. Im Pfälzischen Erbfolgekrieg brannten französische Truppen 1690 die Burg nieder. 1804 ging die Ruine in das Eigentum der Gemeinde über, die sie 1874 an Graf Karl Emich zu Leiningen-Westerburg-Neuleiningen verkaufte. Die Burganlage hat den Kastelltypus mit vier runden Türmen und vielen Schlitzscharten. Der Treppengiebel des Palas stammt vom Landgraf Hesso von Leiningen-Dagsburg. Der Südost-Turm wurde 1874 wieder aufgebaut und ist heute ein begehbarer Aussichtsturm mit einem Heimatmuseum. Vom Turm aus hat man einen weiten Ausblick auf die Oberrheinische Tiefebene, den Pfälzerwald und das Donnersbergmassiv. Der Burghof ist Veranstaltungsort des Burgsommers und des Burg-Weinfests.

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Art
Burg
Ort
Neuleiningen
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland

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